Hewlett-Packard, den meisten unter der Abkürzung HP bekannt, muss eine Geldstrafe in Höhe von 425.000 US-Dollar zahlen. Das gab heute die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC (Consumer Product Safety Commission) bekannt. Der Grund ist eine Verletzung der Meldepflicht.
Der konkrete Vorwurf von CPSC an HP lautet, nicht sofort eine umfassende Information darüber abgegeben zu haben, dass sich sicherheitsgefährdende Notebook-Akkus im Umlauf befinden. Bei den defekten Akkus bestand die Gefahr, dass sie in Brand gerieten. Nach Aussagen der Verbraucherschutzorganisation wusste das Unternehmen HP schon im September 2007 von der Brandgefahr, die von den Notebooks-Akkus ausging. Mindestens 22 Unfälle waren dem Unternehmen zu diesem Zeitpunkt bekannt. Die Lithium-Ionen-Akkus hatten sich überhitzt und waren in Brand geraten. HP meldete die Vorfälle allerdings nicht der CPSC. Das holte man erst am 25. Juli 2008, also fast ein Jahr später, nach. Inzwischen war die Zahl der Brandfälle auf 31 angestiegen. Die Akkus wurden sowohl in neuen Notebooks von Hewlett Packard sowie als Ersatzteile im Handel angeboten.
Das Problem mit den brandgefährlichen Akkus scheint Hewlett Packard nicht in den Griff zu bekommen. Ende Mai des vorigen Jahres wurde der bereits laufende Rückruf für die Akkus der HP-Notebooks noch einmal erweitert. Das Unternehmen wies auf eine mögliche Überhitzung und einer daraus resultierenden Brandgefahr hin. Die Akkus scheinen bei Notebooks eine große Schwachstelle zu sein. Andere Hersteller wie Packard Bell und Apple mussten sich ebenfalls in der Vergangenheit mit defekten Batterien auseinandersetzen. Sind die 425.000 US-Dollar auf dem Konto der CPSC eingegangen sind, ist die Sache allerdings für beide Seiten erledigt. Nach Gutschrift wird der Fall zu den Akten gelegt. Ob das betroffene Unternehmen selbst oder andere daraus gelernt haben, sei dahingestellt. Wer gibt schon gerne öffentlich zu, dass seine Top-Produkte mit derartigen Kinderkrankheiten zu kämpfen haben? HP ist schließlich weltweit die Nummer Eins im PC-Geschäft.
Gefährliche Notebook-Akkus wurden zu spät gemeldet
Der konkrete Vorwurf von CPSC an HP lautet, nicht sofort eine umfassende Information darüber abgegeben zu haben, dass sich sicherheitsgefährdende Notebook-Akkus im Umlauf befinden. Bei den defekten Akkus bestand die Gefahr, dass sie in Brand gerieten. Nach Aussagen der Verbraucherschutzorganisation wusste das Unternehmen HP schon im September 2007 von der Brandgefahr, die von den Notebooks-Akkus ausging. Mindestens 22 Unfälle waren dem Unternehmen zu diesem Zeitpunkt bekannt. Die Lithium-Ionen-Akkus hatten sich überhitzt und waren in Brand geraten. HP meldete die Vorfälle allerdings nicht der CPSC. Das holte man erst am 25. Juli 2008, also fast ein Jahr später, nach. Inzwischen war die Zahl der Brandfälle auf 31 angestiegen. Die Akkus wurden sowohl in neuen Notebooks von Hewlett Packard sowie als Ersatzteile im Handel angeboten.
Im Mai 2011 führte HP eine Rückrufaktion durch
Das Problem mit den brandgefährlichen Akkus scheint Hewlett Packard nicht in den Griff zu bekommen. Ende Mai des vorigen Jahres wurde der bereits laufende Rückruf für die Akkus der HP-Notebooks noch einmal erweitert. Das Unternehmen wies auf eine mögliche Überhitzung und einer daraus resultierenden Brandgefahr hin. Die Akkus scheinen bei Notebooks eine große Schwachstelle zu sein. Andere Hersteller wie Packard Bell und Apple mussten sich ebenfalls in der Vergangenheit mit defekten Batterien auseinandersetzen. Sind die 425.000 US-Dollar auf dem Konto der CPSC eingegangen sind, ist die Sache allerdings für beide Seiten erledigt. Nach Gutschrift wird der Fall zu den Akten gelegt. Ob das betroffene Unternehmen selbst oder andere daraus gelernt haben, sei dahingestellt. Wer gibt schon gerne öffentlich zu, dass seine Top-Produkte mit derartigen Kinderkrankheiten zu kämpfen haben? HP ist schließlich weltweit die Nummer Eins im PC-Geschäft.
